Die Feiertage stehen bevor, es werden köstliche Gerichte zubereitet, Familie und Freunde eingeladen und beschenkt. Wieso beschränken wir eigentlich solch angenehme, traditionell vorgeschriebene Genusszeiten nur auf diese paar Tage? Lassen Sie uns doch das ganze Jahr über jeden Tag ein bisschen Weihnachten feiern!

Essen ist wie Ferien

Ein gutes Essen, ein Glas Wein oder ein Pausenkaffee kann ebenso intensiv-genussvoll sein wie ein ganzer Urlaubstag.
Das Geheimnis besteht darin, den Augenblick in sich mit allen Sinnen aufzunehmen. Denn dann tritt ein wunderschöner, nachhaltiger Effekt ein! Schon der Gedanke an das Erlebte löst automatisch Glücksgefühle aus. Wir kreieren uns eine eigene innere Genusswelt.

Neugierde wird zur Sucht

Für mich ist dies ein nie endender Prozess. Ich lebe, um Genussgefühle zu entdecken. Diese Neugierde liesse sich beinahe mit einer Sucht oder Abhängigkeit vergleichen. Das Genussverlangen treibt mich an, Neues auszuprobieren, mit allen Sinnen zu erleben und – noch wichtiger – es weiterzugeben.

Ich vermittle Genuss

Dazu habe ich wohl den schönsten Beruf dieser Welt. Gästen und Freunden tagtäglich Genuss zu vermitteln, bereitet mir unendliche Freude und da ja geteilte Freude bekanntlich doppelte Freude ist, sind diese Begegnungen und Momente umso schöner für mich. Ich glaube, richtig geniessen kann nur jemand, der bereit ist, das Erlebte zu teilen und andere daran teilhaben zu lassen!

Dekadenz oder Luxus

Summa summarum hat Genuss nichts mit Dekadenz oder Luxus zu tun und ist nicht etwa ein nur privilegierten Menschen vorbehaltenes Gut. Vielmehr ist Genuss als Lebenseinstellung eine lebensbejahende, positive und motivierende Haltung, die in der heutigen schnelllebigen – und von leider allzu vielen negativen Schlagzeilen beherrschten – Zeit unser Leben lebenswerter und erfreulicher macht!