Bald wird wieder landauf, landab grilliert. Dabei ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. «Wer bevorzugt mit Holzkohle grilliert, muss von der Sache etwas verstehen», sagt Bernold. Der bewährte Holzkohlegrill vermittelt zwar das von vielen Grillfans geschätzte Grillfeeling dank Feuer. Dabei muss man aber genügend Vorbereitungszeit einrechnen, damit die Glut und somit auch das Grillgut perfekt werden. «Das Feuer sollte offen im Grill angezündet werden. Für die Vorbereitung muss man sich 40 Minuten Zeit nehmen», rät der Fachmann. Die Holzkohle verleiht dem Grillgut den typischen und beliebten Grillgeschmack. Allerdings ist die Reinigung von Holzkohlegrills aufwendiger als bei Gas- und Elektrogrills. Zudem ist es nicht ganz einfach, die Hitze zu regulieren.

Der beliebte Gasgrill

Der Gasgrill wiederum wird zwar sofort heiss, und die Temperatur lässt sich problemlos steuern. Zudem entsteht kein Rauch. Im Umgang mit Gas ist allerdings Vorsicht am Platz. «Man darf niemals einen Gasgrill entzünden, wenn der Deckel geschlossen ist», betont Bernold. Die handelsüblichen Geräte zeichnen sich durch Sauberkeit und eine konstante Temperatur aus. Wem das Grillieren mit Holzkohle zu umständlich ist, ist damit gut bedient. Ein Gasgrill kombiniert die Vorteile von Holzkohle- und Elektro-Grill. Die Geräte erfreuen sich deshalb immer grösserer Beliebtheit. Demgegenüber erlaubt der Elektrogrill nach Erreichen der Betriebstemperatur den raschen Genuss. Dass das Elektrokabel sicher verlegt wird, versteht sich von selbst.

Niedergaren im Freien

Beliebt sind heute auch Barbecue-Smoker. «Fleisch, Fisch und Geflügel lassen sich damit auf tiefen Temperaturen zubereiten. Die Geräte ermöglichen so das Niedergaren im Freien», erläutert Ueli Bernold. Das Grillieren ist allerdings verhältnismässig zeitaufwendig. «Vier Stunden im Minimum muss man da schon einrechnen», gibt der Grillfachmann zu bedenken. Wenn es um den passenden Grill für den perfekten Grillgenuss geht, weiss «Grill-Ueli» Bernold Bescheid. Da es verschiedene Grillarten gibt, lohne es sich vor der Anschaffung auf jeden Fall, sich zu überlegen, wozu man den Grill überhaupt benutzen möchte, betont der Grillspezialist. «Bei Fisch und Gemüse etwa benötigt man ein Gerät, das über eine gute Hitzesteuerung verfügt, weil dieses Grillgut bei tiefen Temperaturen zubereitet wird.»

Das Budget beachten

Heute gebe es ein breites Spektrum an Grillgeräten, sagt Bernold. «Diese erlauben das Zelebrieren des Kochens im Freien auf hohem Niveau.» Doch aufgepasst: Nicht nur Übung allein macht den Meister, daneben braucht es auch das nötige Talent. Nicht zuletzt spielt auch das vorhandene Budget eine Rolle. Die unterschiedlichen Geräte zeichnen sich durch unterschiedliche Preiskategorien aus. Auch hier lohnt es sich deshalb, sich vor der Anschaffung genau zu überlegen, wofür man den Grill einsetzen will.