Fürs perfekte Steak sind Holz-, Kohle- oder Gasgrill genauso geeignet. «Ob der Grill kugelig oder eckig ist, ist egal», weiss Grillmeister Philipp Glauser. Wichtig aber sei: ein geschlossenes System, was indirektes Grillieren erlaubt.
 

  • Der Rundgrill: eigentlich nur Feuerschale auf drei Beinchen. Absolute Grundausstattung. Der Einweggrill zum Wegschmeissen hat den Camping-Markt erobert.
  • Der Edelstahlgrill trotzt den Elementen deutlich länger. Geeignet für Grill-Chefs, die gern Grillfett spritzen sehen, aber das Gerät nicht reinigen.
  • Grösstes Ärgernis: Die Kohlen glühen nicht richtig durch. Im Kaminzug-Grill glüht Kohle im Durchzug heisser. Luft fliesst durchs Standbein, angesaugt durch aufsteigende Hitze.
  • Der Klassiker: der Kugelgrill. Mit Deckel drauf wird «indirekt» grilliert. Idealerweise liegt die Kohle nicht direkt unter den Grilladen, sondern links und rechts daneben.
  • Der Schwenkgrill: eine Garten-Zierde. Der Rost wird an Ketten am Galgen geschwenkt. Ideal für Gartenfeste.
  • Der Grillkamin: Herzenswunsch des Eigenheimbesitzers. Weil er zusätzlich gemütliche Feuerstelle ist.
  • Der Name ist Programm: Der Smoker ist eher Räucherkammer. Gart langsam und schonend. Ungeeignet für Ungeduldige!
  • Günstiger: der Elektro-Tischgrill. Auch wenn eingefleischte Grilleure behaupten: Ohne richtige Glut darf man das auch nicht Grillieren nennen.

Ansonsten empfiehlt Grillmeister Glauser: «Kauf den Grill, den du wirklich brauchst. Männer tendieren dazu, den Grill eine Nummer zu gross für die tatsächlichen Bedürfnisse zu kaufen.»