Kaum werden die Tage wärmer, werden auch schon die Grills startklar gemacht und Feste wieder ins Freie verlagert. Ob mit Familie, Freunden oder Kollegen, eine Grillparty sollte stets gut vorbereitet sein.

 

Warum überraschen Sie Ihre Gäste also nicht einfach mal mit einer fruchtigen erfrischenden Bowle oder mit einem Cocktail?

Nicht nur im Hinblick auf das Essen. In diesem Sommer gibt es noch mehr Gründe im Freien zu sein, ausser mit Freunden zu grillieren: Die Fussball- Europameisterschaft in Frankreich findet diesen Sommer statt.

Warum überraschen Sie Ihre Gäste also nicht einfach mal mit einer fruchtig erfrischenden Bowle oder mit einem Cocktail? Ja, Sie haben richtig gelesen, einen Cocktail, anstatt wie auf den meisten Grillpartys Wein, Bier und Spritz.

Die meisten denken, es wäre schwer einen Cocktail zuhause selber zu machen oder es wäre ein riesiger Aufwand. Mit ein paar wenigen Zutaten können Sie schon einen herrlich erfrischenden Drink zubereiten.

Sie benötigen dafür nur frische Beeren, Orange, Minze und Gurke. Mit etwas Pimm’s und Ginger Beer aufgegossen haben Sie schon einen erfrischenden Sommercocktail. Diesen Another Pimm’s Cocktail können Sie auch in grösseren Mengen zubereiten, ganz einfach in einem Kochtopf oder in einer grossen Schüssel.

Einer der bekanntesten und beliebtesten Aperos ist der Negroni. Aber woher kommt der spritzige Cocktail eigentlich? Ein äusserst beliebter Aperitif in Italien war seit Anfang der Neunzigerjahre der Americano, daran hat sich bis heute nichts geändert. Seinen Ursprung hatte der Negroni durch Playboy Graf Cammillo Negroni in der Casoni Bar, eine seiner Lieblingsbars.

Graf Cammillo wollte etwas Stärkeres vom Bartender Fosco Scarselli haben, als den üblichen Americano. Bartender Scarselli nahm somit Gin anstatt dem üblichen Sodawasser und kreierte so den heute bekannten Negroni. Anstatt einer Zitronezeste wie beim Americano wird der Negroni mit einer Orangenzeste garniert, das soll diese zwei Cocktails unterscheiden.

So beliebt wie der Negroni war, hat er sich in alle Richtungen weiterentwickelt. Somit soll eines Tages ein Bartender bei der Zubereitung eines Negronis aus Versehen einen Schaumwein anstatt des Gins genommen haben. Dieser neue Cocktail hiess dann Negroni Sbagliato, was falscher oder vermasselter Negroni bedeutet. Somit ist es kein Wunder, dass aus dem Negroni wieder ein Twist gemacht wird. Ebenfalls ein Drink den man in grösserer Menge zubereiten kann.

Darf es Gin Tonic auch mal anders für Sie sein? Warum bereiten Sie diesen nicht mal in einem mit Eis gefüllten Rotweinglas zu und geben einen Teebeutel des gewünschten Aromas zu? Was vielen nicht bekannt ist, ist das Tee die gleiche Wirkung bei Kälte wie bei Wärme hat. So bekommt Ihr Gin Tonic zum Beispiel ein leichtes Frucht-Aroma, sollten Sie einen Früchtetee verwenden.

Null Promille, null Langweile. Cocktails ohne Alkohol mögen manchen vorkommen wie Fussball ohne Ball oder Radfahren ohne Fahrrad. Selbst wir Barkeeper fühlen uns nicht gerade gefördert, wenn ein Gast solch einen Genuss ohne Reue bestellt.

Doch darin besteht die Kunst in der Verwertung von nicht-alkoholischen Cocktails. Dennoch kommt es ab und an zu vor, dass das eigene Auto vor der Tür steht. Soll man nun zum Wasser greifen? Oder zu einem Kaffee, von dem wir schon tagsüber genügend konsumiert haben?

Die alkoholfreien Cocktails stellen mehr als nur einen Ersatz für berauschende Bedürfnisse dar. Also liebe Leserinnen und Leser, warum soll es beim nächsten Besuch nicht einen alkoholfreier Cocktail sein?