Rezept:

ZUTATEN

(für 2 Personen)
10 Stangen grüner Spargel
etwas Olivenöl
etwas Meersalz und schwarzer Pfeffer

Für die Vinaigrette
je 1 Bund
Schnittlauch, glatte Petersilie, Basilikum
6 Esslöffel Olivenöl
3 Esslöffel Weissweinessig
3 Teelöffel Zitronensaft
5 getrocknete Tomaten (ohne Öl)
1 kleine Handvoll Pinienkerne
Stangenware

Hier ist der Spargel die perfekte Beilage für Fisch oder Fleisch. Oder eine leichte Vorspeise als Auftakt eines Grillabends.

ZUBEREITUNG

Dauer circa 15 Minuten: Von den hinteren Enden des Spargels circa 1 bis 2 Zentimeter abschneiden (also den Teil, der holzig ist). Die Stangen waschen, dann mit Olivenöl – es braucht nur sehr wenig – bestreichen und entweder 7 bis 9 Minuten auf den heissen Grill(rost) legen oder in einer Pfanne bei grosser Hitze anbraten, bis sie Farbe angenommen haben. Ich mag es, wenn das Gemüse richtig «nach Grill» aussieht. Am Ende salzen und pfeffern.

Für die Vinaigrette die Kräuter grob hacken, mit dem Öl, Weissweinessig und Zitronensaft in den Standmixer geben und fein mixen. Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden. Die Pinienkerne ohne Öl in der Pfanne kurz anbraten, sodass sie an Farbe und Aroma gewinnen. Tomaten sowie Pinienkerne mit der Sauce vermischen.

Anrichten: Die Spargeln auf einer Platte drapieren und mit der Sauce übergiessen.

Quelle: www.sommerkocht.ch

Yann, was gehört bei dir unbedingt auf den Grill?

Aktuell finde ich grünen Spargel als Grillbeilage für Fisch und Fleisch ganz toll. Darüber schreibe ich auch in meinem Blog. Die Stangenware hat gerade Saison, schmeckt phänomenal und lässt sich erst noch schnell zubereiten: Einfach den Spargel waschen, mit etwas Olivenöl bestreichen und ab auf den Grill. Er erhält so ein einzigartiges Röstaroma. Ich mag aber auch gegrilltes Fleisch, Fisch und Krevetten sowie Gemüsesorten wie zum Beispiel Zucchini und Auberginen.

 

Worauf achtest du bei der Produktwahl? 

Besonderen Wert lege ich auf saisongerechtes Gemüse aus der Region. Das schmeckt einfach am besten und hat zudem keine lange Reise hinter sich. Allgemein bin ich ein Fan von Produkten aus der Umgebung. Bei der Herkunft von Fleisch und Fisch bin ich relativ heikel. Hier in Düsseldorf gehe ich deshalb gerne auf einen grossen Markt einkaufen, wo ich die Händler und ihre Ware mittlerweile recht gut kenne. Mein Motto lautet: Lieber etwas weniger Fleisch und Fisch, dafür von guter Qualität.

 

Bist du eher der Kohle-, Gas- oder Elektrotyp?

Es hängt davon ab, wo ich gerade wohne (lacht). Bei mir zu Hause habe ich einen Gasgrill. Einen Holzkohlegrill, wie ich es mag, findet man nun mal nicht überall vor. Ich liebe es, mit Freunden im Wald zu grillieren. Ein richtiges Feuer mit Holz und einem Rost obendrauf – auch in einem Cheminée – finde ich persönlich am besten, weil durch diese Zubereitungsart die Zutaten einen einzigartigen natürlichen Geschmack erhalten. 

 

Fussball-WM, -EM und Grillieren gehören für viele Schweizer und Schweizerinnen zusammen. Kommst du selbst als Goalie der Schweizer Fussballnationalmannschaft überhaupt noch in den Genuss von solchen Erlebnissen?

In den Genuss vom Grillieren in Gesellschaft komme ich zum Glück schon – einfach nicht in Verbindung mit Fussballschauen (lacht). Ehrlich gesagt bin ich ganz froh, wenn dann kein Fussball am TV läuft. Lieber konzentriere ich mich voll und ganz auf die Gespräche und das gute Essen.

 

Was steht bei dir diesen Sommer an?

Im Juni steht uns noch ein WM-Qualifikationsspiel bevor. Danach habe ich vier Wochen Ferien, die ich sehr geniessen werde, da es ein enorm anstrengendes Jahr war – auch mental. Ich werde bestimmt auch in die Schweiz kommen und Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen – und auf jeden Fall auch mal im Wald grillieren gehen.