Tipp 1

Standhaftigkeit

Der Grill sollte in jedem Fall auf einem festen Untergrund stehen, egal ob auf dem Balkon, im Garten oder auf der Wiese/im Wald. Natürlich sollten Grill und Zubehör auch fachgemäss benutzt werden und nicht der Marke «Eigenbau» entstammen.

Tipp 2

Kinder & Haustiere

Kinder sind neugierig, Tiere werden vom Duft frischen Grillguts magisch angezogen. In beiden Fällen ist Vorsicht geboten, lassen Sie weder Ihre Kinder, noch Ihren Hund oder Ihre Katze aus den Augen – die meisten Unfälle passieren immer noch im Haushalt.

Tipp 3

Weniger ist mehr

Den Ghettoblaster voll aufgedreht und dazu lautstarke Unterhaltungen bis spät in die Nacht, damit machen Sie sich garantiert unbeliebt. Grundsätzlich gilt: die Laustärke von Musik und Gespräch sollte immer der Umgebung angemessen sein, ab 22.00 Uhr am besten Zimmerlautstärke. Sollte es doch mal länger laut werden, informieren Sie Ihre Nachbarn frühzeitig.

Tipp 4

Rauchzeichen

Wenn man vor lauter Rauch die Hand vor Augen nicht mehr sieht, dann liegt Nachbarschafts-Ärger in der Luft. In Mietwohnungen, speziell auf dem Balkon ist deshalb ein Gas- oder Elektrogrill dem Holzkohlegrill vorzuziehen. Auch selbstgemachte Anzündhilfen wie Alkohol oder Benzin sind tabu!

Tipp 5

Mutter Erde dankt

Wenn die Grillparty im Freien stattfindet müssen Essen, Getränke und Zubehör von zuhause mitgenommen werden. Damit den nächsten Grillfreund nicht gleich der Schlag trifft beim Anblick der Grillstelle, sollten Sie die Grillstelle sauber und aufgeräumt wieder verlassen. Genauso möchten Sie den Grillort schliesslich auch antreffen.

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Kaum werden die Tage wärmer, werden auch schon die Grills startklar gemacht und Feste wieder ins Freie verlagert. Doch ob mit Familie, Freunden oder Arbeitskollegen: Eine Grillparty sollte stets gut vorbereitet sein. Nicht nur im Hinblick auf die Verpflegung. Bei aller  Grillfreude sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Wenn Sie im Garten einen Holzkohlegrill verwenden, achten Sie darauf, dass keine Glut vom Wind herumgeblasen wird und dass der Grill einen sicheren Stand hat. Gasgrill oder Elektrogrill eignen sich gut zum Gebrauch auf dem Balkon, weil sie immissionsärmer sind als ein Holzkohlegrill. Manchmal ist die Benutzung eines Holzkohlegrills auf dem Balkon per Mietvertrag sogar untersagt. Ein generelles Grillverbot gibt es in der Regel nicht. Laut Mieterverband gilt jedoch für alle Mieter die Rücksichtspflicht. Wenn sich andere Mieter durch das Grillieren gestört fühlen, können sie sich beim Vermieter beschweren.

Gemeinsam mit dem Nachbarn

Damit Sie sich gar nicht erst den Unmut der Nachbarn zuziehen, sollten Sie Rücksicht nehmen. Am besten, Sie laden die Nachbarn gleich mit ein.  Als Alternative bieten sich auch Aussenflächen auf der Liegenschaft an, sofern der Verwalter dort das Grillieren erlaubt. Es empfiehlt sich immer, vorher Rücksprache zu halten, wenn nicht eine feste Feuerstelle klar signalisiert, dass Grillieren erlaubt ist. Mit der nötigen Rücksichtnahme steht dem Grillspass dann nichts mehr im Wege. Und wenn die Nachbarschaft sich in der Freude am Grillieren einig ist, dann können die warmen Sommerabende ja auch öfters mal gemeinsam am Grill verbracht werden.