Weihnachten – eigentlich als Fest der Liebe bekannt, hält sich zuweilen nicht immer an seinen Ruf. Denn die Familie, die betriebliche Weihnachtsfeier, zu viel Alkohol und ungeliebte Geschenke stellen unsere Festtags-Etikette wie jedes Jahr auf eine harte Probe.

Muss man wirklich zur betrieblichen Weihnachtsfeier?

Ja! Denn wer möchte sich schon durch seine Abwesenheit wirklich unbeliebt machen? Auch wenn sie als eine vermeintliche Freizeitaktivität getarnt ist, gilt die Weihnachtsfeier juristisch gesehen als betriebliche Veranstaltung, bei der ungewollte Ausrutscher sogar als Arbeitsunfälle versichert sind. Des Weiteren sollte man sich angemessen kleiden und unter Aufsicht des Vorgesetzten nicht allzu tief ins Glas schauen.

Denn es gibt auch einen Tag danach und sicherlich ein paar Kollegen, die sich noch lange an Peinlichkeiten und Entgleisungen der Anderen erinnern. Deshalb: Augen zu und durch – es könnte ja doch auch nüchtern ein schöner Abend werden.

Krawall unterm Tannenbaum

Oje! Die Schwiegermutter meckert über die angebrannte Gans, Papa hat kurz vor der Bescherung nur noch einen so verkrüppelten Baum bekommen, der nur einer Tanne ähnelt, und Opa streitet mit dem Enkelkind, weil er dessen Studium für Zeitverschwendung hält. Willkommen im alljährlichen Familienstreit. Unter dem Druck, dass es wenigstens an Weihnachten harmonisch zugehen soll, kommt es oft zu ungewollten Auseinandersetzungen. Deshalb sollte man die Planung und Organisation der Festtage r

Humorvoll gemeinte Mitbringsel können die Stimmung aufheitern
uhig angehen, um Stressfaktoren zu vermeiden. Streithähne sollten deshalb gar nicht erst nebeneinander platziert und bei Reizthemen schnell ein Themawechsel eingeleitet werden, um die schöne Stimmung aufrechtzuerhalten. Im Falle geschiedener Paare sollte man nicht den Kindern die Entscheidung überlassen, mit wem sie lieber die Festtage verbringen, sondern eine diplomatische Lösung für alle gefunden werden – denn schliesslich gibt es neben dem Heiligen Abend ja noch zwei weitere Weihnachtstage, die es mit einem schönen Familienprogramm zu füllen gilt.

«Ah danke. Schon wieder ein neues Paar Socken.»

Wer kennt das nicht? Schon wieder hat man ein ungeliebtes Geschenk entpackt, um sich dafür zugleich mit gespielt freundlicher Miene bei den netten Verwandten zu bedanken. Doch muss man das? Ja, auch hier heisst es: Zähne zusammenbeissen. Denn beim Schenken geht es primär um die Geste des Schenkens, statt um den materiellen Zugewinn. Meint der Schenkende es gut, dann sollte man sich ihm zuliebe darüber freuen, und wenn schon nicht über das Geschenk selbst, dann wenigstens über das Beschenkt-Werden.

Welches Gastgeschenk für die Silvesterparty?

Wie zu jeder Party liegt man mit einem Strauss Blumen oder einer Flasche Wein nie falsch. Diese Geschenke können noch um kleine Neujahrsglücksbringer (wie zum Beispiel Schweinchen, Kleeblatt, Schornsteinfeger) ergänzt werden. Doch auch humorvoll gemeinte Mitbringsel, wie eine Flasche Spülmittel für den Abwasch danach oder eine Kopfschmerztablette für den Neujahrskater, können die Stimmung aufheitern. Um dem Gastgeber ein bisschen Arbeit abzunehmen, kann man sich allerdings auch anbieten, sich um den Salat oder das Anrichten des Desserts zu kümmern.