Luca Hänni

Luca Hänni, seit eineinhalb Jahren ist alles anders. Geniessen Sie den Rummel um Ihre Person oder ist das purer Stress?
Ich geniesse das meistens. Ich lebe meinen Traum, das Privileg haben nicht viele.


Hier ein Foto, dort ein Autogramm, da kreischende Fans – nervt das nicht?
Nein, ich bin gerne für meine Fans da. Ich musste mir nur angewöhnen, dass ich die Zeit grosszügiger berechnen muss.


Wie meinen Sie das?
Ich muss fürs Shoppen halt etwas mehr Zeit einplanen, weil ich da und dort mal angehalten werde.


Wann können Sie denn mal richtig abschalten und geniessen?
Wenn ich mit meinen Liebsten zusammen bin, mit meiner Familie und meinen Freunden. Sie sind die gleichen geblieben wie früher.


Zurzeit treten Sie im Weihnachtszirkus von Salto Natale auf, singen an sechzig Shows. Das wird dieses Jahr nichts mit gemütlichen Festtagen mit der Familie.
Richtig. Eigentlich feiere ich immer im Familienkreis. Mit Gesang, Geschenken, Kalbsbraten und Kartoffelgratin. Früher spielte ich auf der Blockflöte.

 

 


Und dieses Jahr?
Die gesamte Zirkusfamilie hat mich toll aufgenommen. Ich fühle mich wohl. Am 24. Dezember haben wir ein gemeinsames Weihnachtsdinner.


So müssen Sie diesmal der Familie keine Gschänkli machen?
Das habe ich doch geschickt eingefädelt (lacht). Nein, nein. Wir holen das später nach.


Können Sie, mit den Erfolgen, die Sie feiern, die kleinen Geschenke noch so geniessen wie früher?
Ja, das ist eine Frage der Einstellung. Man muss sich freuen wollen und auch die kleinen Gesten schätzen.


Wenn Sie mal zwei, drei Tage relaxen wollen – wo sind Sie dann?
Das muss ich planen, spontan geht das kaum mehr. Aber dann verreise ich. Zuletzt nach Paris und London. Die einzigen längeren Ferien seit meinem Sieg bei DSDS habe ich auf den Seychellen verbracht.


Dürfen Sie überhaupt im Winter unsere Berge geniessen?
Ja, im Januar möchte ich ein paar Tage aufs Snowboard und die Ski stehen. Ich darf mich nur nicht erkälten.