Rezept

Flammkuchen im Los Grillos Style

Belag

Champignons Scheiben
Peperoni in Würfeln
Rüebli in Streifen
geräucherter Bauchspeck
in dünnen Streifen
Lauch in Streifen
4 fertige Flammkuchenteige
360 g Crème fraîche
mit Kräutern
Pfeffer aus der Mühle

«Das Geheimnis eines geschmacklich unvergesslichen Grillabends ist die Marinade. Wer die Kunst des Marinierens beherrscht, kann mit würzigen Kräutermischungen das typische Aroma der jeweiligen Fleisch- oder Fischsorte geschmacklich ideal ergänzen und unterstützen», betont Patrick Haldimann von «Los Grillos». Das Resultat sei ein Feuerwerk an Geschmacksnuancen, die man voll und ganz geniessen könne.

 

Intensives Aroma

Im Gegensatz zu flüssigen Marinaden, die aufs Grillgut getröpfelt werden, sind Trockenmarinaden, sogenannte Rubs, Gewürzmischungen, die vor dem Grillieren ins Fleisch eingerieben werden. Danach ruht das behandelte Stück für eine bestimmte Zeit, damit es von den Aromen vollständig durchdrungen werden kann. Die Barbecue-Sauce wiederum ist eine Würzsauce, die kalt oder auch warm serviert werden kann. Sie dient als Glasur am Ende des Garvorgangs oder wird als Dip zum fertigen Gericht verzehrt.

Marinaden verleihen grilliertem Fleisch das besondere Etwas: Sie unterstreichen den Geschmack mit einer Nuance, sei es mild, pikant, süss-sauer oder gar exotisch. Sie passen hervorragend zu Fleisch, Fisch und Gemüse. In Marinaden entfalten Gewürze und Kräuter ihr Aroma besonders intensiv. Dieses dringt bei flüssigen Marinaden mit dem Öl ins Grillgut ein. Salz kann damit sparsamer verwendet werden.

Geeignet sind allerdings nur Kräuter, die nicht schnell verbrennen oder bitter werden – zum Beispiel Lavendel, Lorbeer, Oregano, Rosmarin, Salbei, Thymian und Wacholder. Wird das Grillgut gegen Ende der Grillierzeit mit Marinade, die Zucker oder Honig enthält, bestrichen, erhält es eine schmackhafte Kruste und bleibt schön saftig.