Nicht erst seit heute weiss man, dass Xylit viele Vorteile hat. Xylitol, auch Birkenzucker genannt, ist die Bezeichnung für ein Stereoisomer von Pentanpentol, einem Zuckeralkohol, der als Zuckeraustauschstoff verwendet wird. Xylit ist für Diabetiker geeignet, weil die körpereigenen Enzyme Xylit nur in geringerem Masse und wesentlich langsamer spalten können als herkömmlichen Zucker. Entsprechend steigen Glukose- und Insulinspiegel im Blut nach dem Verzehr xylithaltiger Produkte viel langsamer und schwächer an. Xylit als natürlicher Insulinstabilisator kann deshalb entsprechend gut von Diabetikern konsumiert werden.

Gut für die Zähne
Für uns Menschen ist Xylit kein Fremdstoff, sondern im Glukosestoffwechsel ein regelmässig vorkommendes Zwischenprodukt. Xylit findet sich in allen menschlichen Geweben, besonders jedoch in der Leber. Und Xylit tut auch den Zähnen gut. Obwohl die Kariesprävalenz in den letzten Jahrzehnten deutlich abgenommen hat, bleibt Zahnkaries ein bedeutendes Problem. Dabei sind die Ursachen für Karies bekannt und entsprechende Instrumente für eine weitgehende Kariesfreiheit seit langer Zeit vorhanden. Mit optimalen Mundhygienemassnahmen und angepasstem Ernährungsverhalten könnte eine nahezu 100-prozentige Kariesfreiheit gewährleistet werden. Heute weiss man, dass Xylit einen antikariogenen Effekt hat. Der zum Beispiel in speziellen Kaugummis enthaltene Stoff vermindert die Plaquebildung und die Produktion von zahnschädigenden Säuren.

Geeigneter Süssstoff
Xylit kommt auch in der Natur vor, zum Beispiel in Blumenkohl, Erdbeeren und vor allem in Birkenholz. Der Zuckeraustauschstoff weist die gleiche Süsskraft wie gewöhnlicher Haushaltszucker auf und fühlt sich auch so an. Wer auf seine Linie achtet, findet damit den geeigneten Süssstoff, der vielfältig verwendet werden kann: So kann man den Zuckerersatz idealerweise für viele Gerichte beim Backen und Kochen einsetzen, konsumiert dadurch weniger Kalorien und lebt gesünder.